Checkliste für das Babyschwimmen: So macht das Planschen Spaß

Baby-Schwimmen-Mutter

Wasser ist für Babys das liebste Element. Immerhin ähnelt das warme Nass der gewohnten Umgebung eines Embryos im Mutterleib. Als Elternteil fiebert man der ersten Wassergymnastik dementsprechend entgegen. Immerhin ist es ein weiterer Meilenstein in der Kindesentwicklung, den es gemeinsam mit seinem Sprössling zu erleben gibt. Eine Checkliste für das Babyschwimmen sorgt dafür, dass später beim Planschen auch alles glatt läuft. Was muss zum Beispiel alles in die Badetasche und wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für den ersten Schwimmbadbesuch? Wir greifen euch etwas unter die Arme und haben die wichtigsten Facts rund um das Babyschwimmen zusammengetragen.

Der richtige Zeitpunkt für das Babyschwimmen

Ist dein Baby überhaupt schon bereit zum Planschen? Diesen Punkt gilt es als erstes auf der Checkliste für das Babyschwimmen abzuhacken. Grundsätzlich wird empfohlen, erst ab der 12. Lebenswoche mit dem Schwimmen zu beginnen. Erst dann hat sich das Immunsystem soweit entwickelt, dass die Kleinen ihre Körpertemperatur bis zu einem gewissen Grad selbstständig regulieren können. Natürlich gilt wie immer: Jedes Kind ist unterschiedlich. Daher empfehlen wir deine Hebamme oder deinen Kinderarzt zu Rate zu ziehen. Geben diese das „Go“ steht einem Schwimmbadbesuch nichts im Wege.

Wie wirkt sich das Schwimmen auf die Kindesentwicklung aus?

Kein Zweifel: das Planschen im warmen Nass soll in erster Linie Spaß machen. Doch hat es außerdem noch weitere Vorteile für die Kindesentwicklung? Damit du auch mit den nötigen Hintergrundinfos versorgt bist, haben wir auch diesen Punkt auf die Checkliste für das Babyschwimmen gepackt. Diese positiven Effekte kann das kleine „Schwimmtraining“ haben:

Förderung der motorischen Fähigkeiten

Laut einer Studie eines isländisch-britischen Forscherteams haben Kinder, die frühzeitig regelmäßig baden gehen einen verbesserten Gleichgewichtssinn sowie ein ausgeprägtes Koordinationsvermögen. So weisen kleine Babyschwimmer im Rahmen der Studie eine bessere Greiffähigkeit auf und können außerdem besser auf der Handfläche von Mama und Papa balancieren.

Kognitive Förderung durch Wassergymnastik

Die verbesserte Motorik wirkt sich später auch positiv auf die kognitiven Fähigkeiten von Kindern aus. So kann sich regelmäßiges Babyschwimmen in einer höheren Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und einem erhöhten Reaktionsvermögen äußern.

Kommunikationstraining für kleine Wasserratten

Zudem kann sich das Babyschwimmen positiv auf die Kontaktfreudigkeit der Kleinen auswirken. Wer Babys beim Planschen einmal genauer beobachtet, wird schnell merken, dass sie sich völlig angstfrei und neugierig im Wasser bewegen. Auf diese Weise wird nicht nur die Eltern-Kind-Bindung gestärkt, sondern es können auch altersübergreifende Freundschaften entstehen.

Unterstützung für die Entwicklung des Atemsystems

Das Atemsystem von Neugeborenen muss sich mit der Zeit erst noch entwickeln. Wohingegen am Anfang lediglich die Brustatmung möglich ist, kommt später die Umstellung auf die tiefe Bauchatmung. Auch hierbei kann das Babyschwimmen unterstützend wirken.

Ab wann darf ein Baby tauchen?

Hier solltest du dich gemeinsam mit deinem Baby langsam herantasten. Grundsätzlich gilt: Die Kleinen sollten niemals zum Tauchen gezwungen werden. Eine bewährte Methode, um die Tauchbereitschaft zu testen, ist der sogenannte „Gusstest“. Hierbei werden Babys langsam stetig ansteigend mit Wasser begossen. Beim anschließenden Vollguss ist die Reaktion der Kleinen entscheidend. Weint das Kind, herrscht Tauchverbot. Ist die Reaktion positiv, steht dem ersten Tauchgang nichts im Wege. Wir empfehlen für die ersten Wassererfahrungen einen Babyschwimmkurs zu besuchen. Hier befinden sich Eltern und Kind in der Obhut eines ausgebildeten Schwimmtrainers oder einer Hebamme, welche auf die Bedürfnisse der kleinen Wasserratten spezialisiert sind.

Checkliste für das Babyschwimmen: Packliste

Was auf der Checkliste für das Babyschwimmen auf keinen Fall fehlen darf: eine Packliste! Hier können Eltern die wichtigsten Punkte nach und nach abhacken und sicher gehen, dass auch nichts vergessen wird. Wir empfehlen folgende Sachen in Babys Schwimmtasche zu packen:

  • Schwimmwindeln
  • Babybademantel/ Kapuzenhandtuch
  • Babycreme
  • Wickeltasche
  • Fläschchen
  • Warme Kleidung und Mützchen für nach dem Schwimmen
  • Schwimmsachen für dich als Elternteil
  • Wasserspielsachen

Natürlich solltest du auch unterwegs mit deinem Baby, auf dem Weg zum Schwimmbad, die nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Ein kindersicherer Autositz darf hier nicht fehlen. Falls du noch auf der Suche nach einem passenden Modell bist, kannst du gerne in unserem Knorr Baby Online-Shop vorbeischauen. Hier haben wir außerdem passende Wickeltaschen im Sortiment. Dort haben alle wichtigen Utensilien für das Babyschwimmen Platz.

KnorrBaby-SpaziergangMitKinderwagen